Schleswig-Holsteinisches Eiszeitmuseum

Nienthal 7, 24321 Lütjenburg
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FöJ im Eiszeitmuseum als Einsatzstelle

Hast du Lust auf eine Vielzahl verschiedener Tätigkeiten und hast du Spaß daran, mit Kindern zu arbeiten und handwerklich tätig zu sein? Dann ist ein freiwilliges ökologisches Jahr im Eiszeitmuseum das Richtige für dich!

Inmitten der eiszeitlichen Stauchmoränenlandschaft im Nienthal nahe der Ostseeküste  bringen wir unseren Besucher*innen die Eiszeit näher. Dazu werden zahlreiche Aktionen für Groß und Klein angeboten, wie z. B. die Eiszeitwerkstatt mit Bernstein schleifen und Fossilien präparieren, Führungen, Kinderferienpasss-Aktionen, Wanderungen, Kinderuni und Vieles mehr.

Die Betreuung der Besucher*innen wird eine deiner Hauptaufgaben sein. Wenn Du dich für ein FÖJ im Eiszeitmuseum interessierst, so solltest du also Spaß an der Arbeit mit Kindern und Erwachsenen haben, interessiert und offen sein für die Themen des Museums und Lust darauf haben eigene Projekte anzugehen, Vorträge und Führungen zu planen, und auch vor Museumsbesuchern zu präsentieren. Außerdem arbeitest du in allen Bereichen des Museums mit: Vom Schreiben einer Pressemitteilung bis zum Erstellen von Präsentationen, vom Aufbau und Pflege der Ausstellung bis hin zu Shop-, Café- und Kassenbetreuung.

Wenn wir Dein Interesse geweckt haben, oder Du noch weitere, allgemeine Infos über ein Freiwilliges Ökologisches Jahr möchtest, dann schau auf der Webseite der Ökologischen Freiwilligendienste Koppelsberg vorbei. Unter der Kennzahl 88 findest Du dort weitere Infos über das Museum und zum Bewerbungsverfahren. Eine Bewerbung ist nur über den Träger Koppelsberg möglich! Der Bewerbungsschluss für das reguläre Verfahren ist Mitte Februar, das FöJ beginnt am 01. August und dauert 12 Monate. Und bei Fragen zum Eiszeitmuseum: Schreib uns gerne eine Mail an info@eiszeitmuseum.de!

Ein Jahr im Eiszeitmuseum

Erfahrungsbericht von Valentin Kotschi – FöJ-ler 2025/2026

Arbeiten wo andere Urlaub machen (zum Beispiel meine Familie und ich) – im Eiszeitmuseum in Lütjenburg! Eigentlich aus Baden-Württemberg stammend, war ich sehr gespannt auf Land und Leute im neuen Zuhause in Lütjenburg. Zwar kannte ich schon Hohwacht und Lütjenburg, aber Vieles war unbekannt und neu. Gut angekommen und aufgenommen im Eiszeitmuseum, durfte ich Vieles über die Eiszeit lernen, sowie über Fossilien, nach welchen ich ständig suche. Die Gestaltung der Sonderausstellung und das Pflegen des Museums bereiteten mir Freude, so konnte ich auch meine Interessen einbringen und Einblicke in den Arbeitsalltag bekommen. Nicht nur das Betreuen der Besucher, sondern auch Bürotätigkeiten waren sehr interessant und lehrten mich viele neue Dinge, von einfachem Listen anlegen über den pädagogischen Umgang mit Kindern. Trotzdem blieb viel Zeit für Eigeninitiative und Freizeit, was ein guter Ausgleich zu manch stressigen Tagen war. So bleibt mir das FÖJ im Eiszeitmuseum in sehr guter Erinnerung.

Liese Steiniger – FöJ-lerin 2024/2025

Liese hat sich für ihr FöJ-Projekt überlegt Lebewesen aus dem Ordovizium zu modellieren. Diese hat sie in Epoxidharz eingegossen um sie im Museum auszustellen. Leider ist die letzte Schicht nicht ganz ausgehärtet und dadurch nicht ganz stabil. Wir suchen noch nach einer Lösung!

Modelle ordovizischer Tiere, die Liese im Rahmen ihres FöJ-Projektes hergestellt hat.

Erfahrungsbericht von Paula Schecker – FöJ-lerin 2023/2024

Als ich bei meinem Vorstellungsgespräch das erste Mal im Eiszeitmuseum war, wusste ich sofort: hier möchte ich mein FÖJ machen. Ich hatte dort ein wirkliches tolles Jahr. Ich durfte mit netten Menschen zusammenarbeiten, eine Vielzahl von Aufgaben kennenlernen und mich richtig in den Museumsalltag einbringen und Aktionen und einen Teil der Ausstellung gestalten. Es gab immer wieder Abwechslungen vom normalen Arbeitstag mit Ständen am Strand und auf Märkten, mit Festen und Aktionstagen, und mit ganz unterschiedlichen Besuchergruppen. Mein FÖJ im Eiszeitmuseum war abwechslungsreich, wirklich spannend und hat mir richtig Spaß gemacht!

Christina Friederici – FöJ-lerin 2022/2023

Erfahrungsbericht von Josi Müller – FöJ-lerin 2021/2022

Umgeben von herrlicher Natur, vergnügte und lehrreiche Erfahrungen rund um die Themen Eiszeit, Menschheits- und Erdgeschichte, ein herzliches und respektvolles Miteinander und die Möglichkeit, sich selbst zu verwirklichen. Das Alles und mehr bietet ein FÖJ im Eiszeitmuseum.
Vom ersten Tage an wurde ich freundlich aufgenommen und fühlte mich wohl. Mein Alltag war vielseitig: Führungen geben und für die Besucher da sein, Workshops leiten, Stände bei Veranstaltungen und Festen betreuen, Wanderungen am Strand oder im Nienthal miterleben oder den besten Feuerlachs beim Eiszeitfrühstück genießen. Zudem bekam ich genug Zeit für Eigeninitiative und die Arbeit an meinem FÖJ-Projekt, bei welchem ich mich mit der Musik und Geräuschkulisse der Eiszeit beschäftigte. Ich habe viele nette Menschen kennengelernt, die ich über die Zeit ins Herz geschlossen habe. Dieses Jahr war nicht nur eine Pause nach dem Abitur, sondern eine wertvolle Zeit, an die ich mich immer gerne zurückerinnern werde.

Steinzeitliche Instrumente in einer Vitrine
Replikate steinzeitlicher Instrumente, die Josi im Rahmen ihres Projektes über die Musik und Geräuschkulisse der Eiszeit hergestellt hat.

Erfahrungsbericht von Svenja Armbruster – FöJ-lerin 2020/2021

Ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Eiszeitmuseum Schleswig-Holstein bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Aufgaben. So liegt der Hauptfokus auf der Betreuung der Museumsbesucher, sei es an der Kasse, dem Shop, dem Café, bei Führungen oder Veranstaltungen. Ebenfalls wird im Eiszeitmuseum Selbstständigkeit gelehrt. So werden Führungen oder Veranstaltungen von dem FÖJler oder der FÖJlerin selbstständig geplant und durchgeführt. Dabei ist jedoch auch immer ein Ansprechpartner oder eine Ansprechpartnerin da, um Fragen zu beantworten. Gerade am Anfang hat man genügend Zeit sich in die spannenden Themen des Museums einzulesen und wird so eingearbeitet und vorbereitet, dass man bereit für die selbstständige Arbeit ist. Man ist als FÖJler bzw. FÖJlerin jedoch auch immer herzlich dazu eingeladen an den anderen Veranstaltungen des Museums dabei zu sein und mitzuwirken, sein Wissen zu erweitern und neue Erfahrungen zu sammeln.

Eiszeit-Memory, das Svenja im Rahmen ihres Projektes programmiert hat. Das Memory kann jetzt auf einem Tablet im Museum gespielt werden 🙂