Schleswig-Holsteinisches Eiszeitmuseum

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“Fischbrötchen auf Weltreise” – Weltfischbrötchentag in Hohwacht

In diesem Jahr sind wir vom Eiszeitmuseum beim Weltfischbrötchentag an der Hohwachter Bucht am 1. und 2. Mai gleich mit zwei original finnischen Spezialitäten dabei: Dem lappländischen Feuerlachs und dem Graved-Lachs. Besuchen Sie uns an unserem Stand an der Flunder in Hohwacht und genießen sie ein leckeres Fischbrötchen!

Trotz Corona gibt es einige Aktionen: Gewinnen Sie z.B. bei der Fischbrötchen-Jagd einen Fischbrötchen-Gutschein oder sichern Sie sich beim Fischbrötchen-Hopping die Chance auf einen der vielen Preise. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

Ein Höhlenbär ist im Museum eingezogen!

Höhlenbär im EIszeitmuseum

Der Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Eiszeitmuseums, Stefan Leyk, freut sich, dass ein Höhlenbär in das Museum eingezogen ist: „Wir haben die Corona-Pause genutzt und unsere Ausstellung erweitert: Der Höhlenbär hat seinen Platz im Museum gefunden.“ Die wissenschaftliche Leiterin Dr. Vera Laurenz-Heuser ergänzt: „Der Höhlenbär im Museum misst aufrechtstehend fast 3 Meter und ist somit in Lebensgröße abgebildet. Es wird geschätzt, dass Männchen zwischen 600 kg und 1200 kg schwer waren. Damit gibt der Höhlenbär ein beeindruckendes Bild ab.“ Durch diese Größe und Stärke hatte der Höhlenbär einen klaren Vorteil gegenüber den Menschen in der Eiszeit. Auch wenn es einzelne Funde von Pfeilspitzen in Überresten von Höhlenbären gibt, gehen Forscher nicht davon aus, dass der Mensch die Bären oft oder übermäßig gejagt hat.

Bei unserem Höhlenbären fallen sofort die gefletschten, starken Zähne auf, die auf ein Allesfresser-Gebiss hindeuten. Überraschenderweise lebte der Höhlenbär jedoch hauptsächlich vegetarisch und ernährte sich von Gräsern und Beeren. Was bei wärmeren Temperaturen kein Problem war, wurde dem Bären bei immer kälteren und längeren Wintern der letzten Kaltzeit zum Verhängnis. Der Höhlenbär konnte in den kurzen Sommern nicht genügend Reserven aufbauen, so dass viele Bären mit ihren Jungtieren während der Winterruhe in ihren Höhlen starben. So erklären sich Forscher auch das Aussterben vor etwa 13.000 Jahren gegen Ende der letzten Kaltzeit.

Frau Laurenz-Heuser: „Überzeugen Sie sich selbst, was für eine imposante Erscheinung der Höhlenbär war und schauen Sie im Eiszeitmuseum in Lütjenburg vorbei!“

Neue Veröffentlichung von Dietrich Petter

Unser Vorstandsmitglied Dipl.-Ing.-agr. Dietrich Petter (Landwirtschaftsdirektor a.D.) veröffentlichte einen neuen spannenden Artikel über die Geschichte des Ackerbaus:

„6000 Jahre Ackerbau – Teil 1: Vom Hakenpflug der Jungsteinzeit bis zur Verbesserung
der Dreifelderwirtschaft im 18./19. Jahrhundert“.

Dietrich Petter beleuchtet in diesem Artikel wie sich die Landwirtschaft in Norddeutschland und insbesondere Schleswig-Holstein seit der Jungsteinzeit bis ins 19. Jahrhundert hinein entwickelt hat. Dabei geht es u.a. um die damaligen Vorstellungen zur Pflanzenernährung, die Möglichkeiten zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit, die vorherrschenden Theorien zu verschiedenen Feldwirtschaften (z.B. Dreifelderwirtschaft) und das Aufkommen der wissenschaftlichen Standortlehre innerhalb der Landwirtschaft.

Der Artikel erschien in der Ausgabe 1-3 (128. Jahrgang 2021) der Zeitschrift “Natur- und Landeskunde – Zeitschrift für Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg”, (Hrsg.: Verein zur Pflege der Natur- und Landeskunde in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg e.V.). Die Zeitschrift kann unter der ISSN 1611-3829 zum Preis von 7,50 € bei der Husum Druck- und Verlagsgesellschaft erworben werden. Der zweite Teil des Artikels wird in der Ausgabe 4-6 erscheinen.

Wieder geöffnet!

Nach langer Corona-Pause ist das Eiszeitmuseum seit dem 9. März 2021 wieder für Sie geöffnet! Bitte beachten Sie dazu unsere Corona-Hinweise. Wir sind im März und April dienstags – sonntags von 11-17 Uhr, und ab Mai von montags – sonntags 11-18 Uhr für Sie da. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!